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ewige Leiterliste

ewige Leiterliste

Die folgenden Angaben sind den noch vorhandenen Einladungen entnommen.
In gewissen Phasen wurden die engagierten Leiter nur sehr zurückhaltend in den Ausschreibungen kommuniziert.
Die Liste erhebt somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gerne nehmen wir entsprechende Ergänzungen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen!

Arnold Marianne 1986
Auchter Fabian 2008-2009
Baer-Grau Ingeborg 1962-1975
Barone Omar seit 2017
Schmid-Baumann Jasmine seit 2016
Bosshard Cornelia 1995
Brem Pascale 1993-1996
Bucher Barbara 1992
Burkard Eva 2007-2009
Burkard Xenia 2022
Burkhard-Bühler Veronika seit 2015
Carnielli Barbara 2010-2014
Derschmidt Dietmar 1981-1988
Fretz Heidi 1981
Gneist Werner 1956-1961
Göddemeyer Johannes seit 2007
Gull Annemarie 1995-2007
Haller Stefanie 2007-2014
Handschin Theo 1995
Hauser Ruth 1972-1980
Hauser Eugen 1970-1980
Hefti Barbara 2008-2009
Hensel Walter 1935-1949
Heyerick Uschi 1996-1998
Horvath Sara 2015-2017
Huber Dominique 2002-2007
Jud Katharina 2002-2003
Juon Luzius 1951-1953
Kägi Matthias 1997-2007
Kägi Thomas 2010-2014
Kaipainen-Ineichen Sabine 1976
Kienast Hedy 1995
Klenk Karl 1952-1980
Küderli Katrin 1995
Künzler Susanne 1991-2008
Kupferschmied Annerös 1978-1980
Landolf Trix 1975
Lauber (IV) Anina 2010-2021
Lauber (IV) Jonathan ab 2025
Lauber (III) Marcel 1993
Lezzi Markus 1958-1959
Mamie Nathalie 2007-2011
Meier Margrit 1985-1987
Meier Isabelle 2000-2011
Messerli Linda 2017
Müller Fabian 1986-1994
Müller Heidi 1990-1997
Nebiker Ruth 1981-1984
Niederer Leni 1950-1952
Oetliker Ruth 1985-1989
Plain Nicolas 1997-2001
Rebsamen Milena 2009
Rohner Margrit 2004
Rüetschi Kurt 1965-1980
Schmid (IV) Andrea seit 2011
Schmid (II) Christian 1962-2017
Schmid (III) Daniel 1979-1984
Schmid (IV) Flurina seit 2019
Schmid (IV) Gian-Luzi seit 2014
Schmid (II) Heidi 1963-2002
Schmid (II) Martin 1964-1976
Schmid (II) Vreni 1974
Schmid (I) Theo 1929-1972
Schmid Lauber (III) Käthi seit 1979
Schmid-Kunz (III) Johannes seit 1980
Schmid-Kunz (III) Nina seit 1986
Seifert Adolf 1929-1933
Spörri Bernhard 1975-1979
Stähli Ruedi 1991-2007
Stalder-Imholz Cornelia 2009-2016
Stevenson Seren seit 2012
Suter Robin 2010-2014
Trautweiler Silvia 1977-1980
Tschan Urs 1993, 2009
Vogel Alfred 1982-1986
Wirth-Ruf Renate 1979-1980
Wirz Cornelia 1982
Wolfer Yvonne 2006-2019
Zeller Verena 2003-2011

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Geschichte

Geschichte

Im Oktober 1929 fand erstmals im Lihn eine Singwoche statt – schon damals nahmen 80 Personen daran teil; die Lihn-Singwoche wird heute in 3. Generation von der Familie Schmid geleitet.

Im Frühling 1923 fand in Finkenstein (damals Sudetendeutschland) die erste Singwoche statt; einige Monate zuvor hatte mein Grossvater, Theo Schmid, das Amt des Jugendsekretärs des Blauen Kreuzes übernommen. 1926 besuchte er eine Singwoche unter der Leitung von Walter Hensel in der Nähe von Ulm. In seinen Erinnerungen schreibt er: «Da erlebte ich eine neue Welt des Singens; diesen übermächtigen Eindruck werde ich nie vergessen. Als ich nach der Singwoche einsam über die schwäbische Alp nach Tübingen wanderte, bewegt mich ständig der Gedanke, wie man das neue, das ich erfahren hatte, in die Schweiz bringen könnte.»

Über Kontakte, welche ihm sein Freund Karl Vötterle (Gründer des bekannten Bärenreiter Verlages) verschaffte, kam eine Gruppe zusammen, welche 1927 und 1928 die ersten beiden Singwochen in der Schweiz organisierte – eine Zweckgemeinschaft, wie sich bald herausstellen sollte: Schulreformer der Schweizer­ischen Pädagogischen Gesellschaft, der Schweizer­­ische Freiwirtschaftsbund und die Gesellschaft für Ernährungsreform. Unter dem Motto: «Finkenstein darf keine Freiwirtschafts- und Vegetariersache werden» (die Rüdlinger Veranstaltungen wurden einmal spöttisch «Nüssli-Salötli-Singwoche» genannt) wurde der Entschluss gefasst, sich von anderen Gruppierungen zu distanzieren und allein die Ziele der von Hensel mitbegründeten Volksliedbewegung aufzunehmen. Dieser Entschluss wurde dadurch erleichtert, dass die Singwoche 1929 unter der Leitung von Adolf Seifert gleich auch das neu erbaute Lihn beziehen konnte.

Der Singwocheneinladung von 1935 können wir entnehmen, dass man bis Mollis reisen soll und das Lihn von dort in anderthalb Stunden zu Fuss erreichbar sei, dass die Singwoche Fr. 40.- im Pritschenlager kostete und dass vor dem Frühstück Turnen und eine Morgenfeier im Programm stand. Zumindest das Turnen wird heute durch den oft bis in die späten Nachtstunden gepflegten Volkstanz mehr als kompensiert!
Wie das Lihn entwickelte sich auch die Singwoche weiter. Mit den Kindern der Hauseltern Bodmer und der 3. Schmid-Generation begann sich die Singwoche als allgemeine Familien-Veranstaltung zu etablieren; inzwischen wurde der Andrang beim Nachwuchs so gross, dass die Kinderplätze beschränkt werden mussten. Inhaltlich ergänzten Instrumentalgruppen und der Volkstanz den Kursinhalt. Dies alles war aber nur möglich, weil auch das Lihn expandierte, das Angebot an Kursräume erweiterte und sich zum modern eingerichteten Kurszentrum wandelte.

Ab 1974 wurde jährlich eine zweite Singwoche angeboten, bis 1980 im Herbst und anschliessend im Sommer. Jahrelang engagierten sich verschiedene Mitglieder der österreichischen Familie Derschmidt im Leiterteam. Die Sommersingwoche wurde etwas später mit einem Kurs in Volksmusik ergänzt.
Das Leiterteam wandelte sich mit der Singwoche. Die meisten Leiter wurden aus der bestehenden Singwochengesellschaft rekrutiert - einige blieben dem Leiterteam lange erhalten, andere zogen sich nach einem Jahr wieder zurück. Der Stamm der Singwochenleiter bildeten immer Mtglieder der Familien Schmid (und die Angeheirateten). Mittlerweilen prägen die Vertreter der 3. Generation (Käthi Lauber Schmid, Nina und Johannes Schmid-Kunz) die Singwochen seit über 25 Jahren.

Nach 80 Jahren änderte sich in den Singwochen einiges. Mit Anina Lauber und Andrea Schmid traten die ersten Mitglieder der 4. Schmid-Generation in das Leiterteam ein. Wichtiger war aber der Wechsel der Singwoche von Filzbach/GL nach Quarten/SG. Das Lihn wandelte sich mit der Ausbauphase 2011 zu einem Seminarzentrum, welches weder die nötige Infrastruktur für die Singwoche, noch die wichtigen günstigen Unterkunftsmöglichkeiten für die vielen jugendlichen SingwochenteilnehmerInnen anbieten konnte. So wurden die beiden Singwochen 2011 erstmals im Bildungszentrum Neu-Schönstatt durchgeführt.
Dieser malerisch gelegene Kursort stellte sich für die Singwochen bald als ideal heraus; grosszügige Kursinfrastruktur und ein Hotelangebot für die verschiedensten Bedürfnisse überzeugen die Singwochengäste immer wieder.

Während die Singwochen in Quarten bereits ihr 100-jähriges Bestehen im Auge hat, kommt sie rüstig und dynamisch wie eh und je daher. Motivierte Leiter- und Helferpersönlichkeiten begleiten und unterstützen uns tatkräftig. Nachdem wir durch einen jähen Unfalltod von unserer lieben Anina Abschied nehmen mussten engagieren sich je nach Interesse sowie Studiums- und Berufsbelastung auch weiteren Mitglieder der 4. Schmid-Generation im Leitungsteam der Singwochen: Andrea und Jasmine Schmid-Baumann, Jonathan Lauber sowie Gian-Luzi und Flurina Schmid.

Johannes Schmid-Kunz

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